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25 Jahre Tag der offenen Moschee

Gedanken des DMG-Präsidenten Khallad Swaid

Die Musliminnen und Muslime laden heute deutschlandweit zum 25. Mal zum Tag der offenen Moschee ein. Wir blicken zurück auf 25 Jahre Dialog, Begegnung und ehrenamtliches Engagement. Viele Helferinnen und Helfer haben aus dieser Initiative, die einst klein begann, etwas Großes gemacht. Sie gehen auf ihre Freunde, Nachbarn, Kollegen und Bekannten zu, sie öffnen sich der Gesellschaft, schaffen positive Erlebnisse und bauen Brücken. Obwohl eine bundesweite Initiative, schafft der Tag der offenen Moschee Begegnungen auf lokaler Ebene, im kleinen vertrauten Kreis und ohne bürokratische Hürden - im wahrsten Sinne eine offene Tür. Mit über 1.000 teilnehmenden Moscheegemeinden und einem Vierteljahrhundert an Tradition ist der Tag der offenen Moschee wahrscheinlich eines der erfolgreichsten und nachhaltigsten Dialogprojekte in Deutschland. Nicht umsonst wählte man den 3. Oktober, den Tag der deutschen Einheit: Ein klares Bekenntnis zu Deutschland.

Unser aller Anliegen sollte es sein, den Tag der offenen Moschee - ohne Frage ein Erfolgsprojekt - als Anstoß in eine neue Richtung zu sehen. Er hat bewiesen, dass die muslimische Glaubensgemeinschaft gemeinsam Großes schaffen kann. Darauf sollten wir uns nicht ausruhen, sondern an weiteren Ideen arbeiten, die unsere Zusammenarbeit und unser Einheitsgefühl stärken. Veranstaltungen und Projekte, die den deutschen innermuslimischen Diskurs gegenüber unserer Gesellschaft öffnet, ihn fördert und fordert. Wir können, wenn wir wollen! Das hat uns der Tag der offenen Moschee in den letzten 25 Jahren gezeigt.  

Khallad Sawaid

Präsident der DMG