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Angriffe auf Synagogen in Deutschland absolut inakzeptabel

“Wir verurteilen die Angriffe auf Synagogen in Deutschland!”, äußerte DMG-Präsident Khallad Swaid, “Wer Wut wegen der Menschenrechtsverletzungen seitens der israelischen Regierung verspürt, darf diese niemals an Unbeteiligten auslassen. Ein Angriff auf die Al-Aqsa Moschee und die darin Betenden in Jerusalem darf niemals mit einem Angriff auf ein Gotteshaus oder gar Menschen in Deutschland vergolten werden.”

“Wir verurteilen die Angriffe auf Synagogen in Deutschland!”, äußerte DMG-Präsident Khallad Swaid, “Wer Wut wegen der Menschenrechtsverletzungen seitens der israelischen Regierung verspürt, darf diese niemals an Unbeteiligten auslassen. Ein Angriff auf die Al-Aqsa Moschee und die darin Betenden in Jerusalem darf niemals mit einem Angriff auf ein Gotteshaus oder gar Menschen in Deutschland vergolten werden.”

Die Deutsche Muslimische Gemeinschaft ruft dazu auf, sich friedlich für die Rechte der palästinensischen Bevölkerung einzusetzen. Konflikte im Nahen Osten dürfen sich nicht auf die Beziehungen der jüdischen und muslimischen Glaubensgemeinschaften auswirken, die in unserem Lande Seite an Seite leben. Uns eint mehr als uns trennt. Immer dann, wenn heilige Stätten angegriffen werden, sind wir als Religionsgemeinschaften unseres Landes im Sinne des gesellschaftlichen Friedens dazu verpflichtet, besonnen und versöhnend zu handeln. Gott selbst ermahnt die Gläubigen im Koran: “Oh Ihr, die ihr Glauben erlangt habt! Seid immer standhaft in eurer Hingabe an Gott, Zeugnis gebend für die Wahrheit in aller Gerechtigkeit; und lasst niemals Hass auf irgendeinen euch in die Sünde führen, von der Gerechtigkeit abzuweichen. Seid gerecht: dies ist dem am nächsten, gottes bewusst zu sein. Und bleibt euch Gottes bewusst: wahrlich, Gott ist all dessen gewahr, was ihr tut.” (5:8) 

Von Volksvertreterinnen und Volksvertretern einseitige pro-israelische oder pro-palästinensische Solidaritätsbekundungen zu fordern, wird weder der Komplexität des Konfliktes gerecht noch trägt es zu einer Beruhigung der Situation bei. Gerade weil wir in Deutschland aufgrund unserer Geschichte eine besondere Verantwortung gegenüber Juden verspüren, dürfen wir unsere Augen nicht vor offensichtlichen Menschenrechtsverletzungen und Apartheidsbedingungen verschließen. Solidarität muss auf Gerechtigkeit beruhen. Wir erhoffen von der deutschen Bundesregierung, dass sie sich als neutraler Vermittler friedensstiftend in der Region einbringt, um weitere Eskalationen, Verletzte und Todesopfer zu verhindern.