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Der Prophet Muhammad und Erziehung.

Aspekte der Kindererziehung mit Blick auf den Propheten Muhammad.

Mit der Botschaft des Islams, wurde der Prophet Muhammad, Frieden und Segen Gottes auf ihm, dazu berufen, die Werte von Toleranz, Nächstenliebe, Barmherzigkeit sowie Liebe und Respekt zu predigen und vor allem vorzuleben. Seine charakterliche Vollkommenheit entfaltete er gegenüber allen Mitgliedern seiner Gesellschaft, ob jung ob alt, Mann oder Frau, arm oder reich, muslimisch oder nichtmuslimisch. Zweifelsohne sind Kinder einer der größten Gaben Gottes. Der Prophet der Güte, Gottes Segen und Frieden auf ihm, ist uns auch hier im respektvollen und barmherzigen Umgang mit Kindern ein Vorbild.

Der Prophet Muhammad, Frieden und Segen Gottes auf ihm, sagte einst: “Wer den Kindern Liebe und Zuwendung verwehrt und die Älteren nicht ehrt, gehört nicht zu uns.” Was die Kinderliebe betrifft, so finden wir im Gesandten Gottes ein Vorbild. Er spielte gerne mit ihnen und begrüßte sie mit einem Kuss. Eine Überlieferung besagt, dass einer seiner Gefährten den Propheten dabei beobachtete, wie dieser seinen Enkel Hussein küsste. Daraufhin sagte der Gefährte zum Gesandten, er habe zehn Kinder und keines davon jemals geküsst. Der Prophet antwortete darauf mit folgenden Worten: “Wer keine Barmherzigkeit gibt, kann auch keine bekommen.”

Ein anderes Mal wurde der Gesandte von einem Beduinen gefragt, ob er denn Kinder küsse, da er dies nicht tun würde. Der Prophet antwortete darauf: “Was kann ich dafür, wenn Allah die Barmherzigkeit aus deinem Herzen genommen hat?”

Der Prophet pflegte stets den milden und altersgerechten Umgang mit Kindern. Auch während sich der Gesandte gerade in der Niederwerfung befand und seine Enkel auf seinen Rücken kletterten, behielt er diese Position bei, um die Kinder beim Spielen nicht zu unterbrechen – eine Situation, die den meisten praktizierenden Muslimen bekannt sein dürfte. Wir alle wollen glückliche Kinder begleiten und ihnen helfen, wenn sie erwachsen sind, eine Bereicherung für die Gesellschaft zu sein. Das notwendige Werkzeug hierfür geben wir ihnen bereits in ihren frühen Kinderjahren mit auf den Weg: Liebe, Zuwendung und Respekt. Kinder, die diese Bedürfnisse erfüllt bekommen, werden liebesfähig sein. Eine Eigenschaft, die eine von Hass geprägte Welt nötig hat.