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Der Prophet Muhammad und Umwelt

Ein Blick auf das Verhältnis des Propheten Muhammad zur Umwelt.

Gott hat dem Menschen erlaubt, die Ressourcen Seiner Schöpfung ausgeglichen unter Berücksichtigung nachkommender Generation zu nutzen. Wir sind Allahs Sachwalter auf Erden und dazu verpflichtet, in Seinem Sinne die Schöpfung zu wahren. Um die Gebote Gottes zu verstehen und in die Tat umzusetzen, orientieren sich Muslime am Leben des Propheten Muhammad, Frieden und Segen Gottes auf ihm. Auch bei Umweltfragen finden wir zahlreiche Überlieferungen in der Biografie des Gesandten.

Als der Prophet Muhammad, Frieden und Segen Gottes auf ihm, am Gefährten Saad vorbeikam, der sich gerade zum Gebet wusch, sagte er ihm: „Was ist das für eine Verschwendung, o Saad?“ Saad fragte, ob man überhaupt verschwenden könne, wenn man sich zum Gebet wäscht. Der Prophet Muhammad sagte daraufhin: „Ja, selbst wenn Du an einem fließenden Fluss bist.“

Der Prophet pflegte immer, das ökologische Gleichgewicht zu halten. Er begegnete Tieren stets respektvoll, hielt sie weder in Massen noch ließ er zu, dass sie qualvoll behandelt wurden. Immer wieder betonte der Prophet Muhammad den Zusammenhang zwischen allen Geschöpfen Gottes:
„Wenn ein Muslim einen Baum pflanzt oder einen Acker besät und ein Mensch, ein Vogel oder ein Tier davon isst, so wird es von ihm als Almosen anerkannt.“ Der Prophet Muhammad, Frieden und Segen Gottes auf ihm, lebte bescheiden und strebte danach das Wohlergehen aller Geschöpfe aufrechtzuerhalten. Er trug bewusst zur Verbesserung der Bedingungen für alle kommenden Generationen bei. Der Sunnah zu folgen heißt auch, diese wichtige und immer dringlich werdende Lektion zu verinnerlichen.