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Fatima Bint Muhammad

Ein Beitrag über Fatima, die Tochter des Propheten, Friede sei auf ihm, eine der vier besten Frauen.

„Fatima ist ein Teil von mir, und derjenige, der sie verärgert, verärgert mich“, sagte der Prophet Muhammad, Frieden und Segen Gottes seien auf ihm, über seine jüngste Tochter.

Als der Koran das erste Mal offenbart wurde, war Fatima gerade einmal vier oder fünf Jahre alt. Schon als junges Mädchen im Teenager-Alter setzte sie sich für die Botschaft ihres Vaters ein. Mutig trotzte sie jenen mächtigen Männern, die die Muslime in Mekka so hart verfolgten, in einer patriacharlischen Gesellschaft, in der Frauen und Mädchen keinerlei Stellung genossen. Ihre Jugend verbrachte sie nicht mit Spiel und Spaß, sondern im Einsatz für Gerechtigkeit; sie scheute sich nicht, das Wort zu ergreifen und die unfaire Behandlung der Muslime und ihres Vaters anzuprangern. Wann auch immer ihr Vater beleidigt oder angegriffen wurde, selbst als er im Gebet mit Kamelinnerein beworfen wurde, stand die junge Fatima ihm selbstbewusst zur Seite.

Das frühe Leben Fatimas war geprägt von Verfolgung, Vertreibung und Boykott. Sie trauerte lange, als ihre Mutter Khadija kurz nach dem Boykott starb. Doch für ihren Vater sammelte sie all ihre Kräfte und stand wieder an seiner Seite. Tief bekümmert sah sie, dass ihr Vater mit Staub und Schlamm bedeckt heimkehrte. Auf die Tränen seiner Tochter, antwortete der Prophet Muhammad, Friede sei auf ihm: „Weine nicht, meine Tochter, denn Gott wird deinen Vater beschützen.“ (Bukhari)

Später heiratete Fatima den jungen Ali Ibn Talib, den der Prophet, Friede sei auf ihm, schon sehr früh in seinen Haushalt aufgenommen hatte. So fanden zwei Menschen zueinander, die beide die intensive Erziehung des Gesandten Gottes, Friede sei auf ihm, genossen. Fatima ist die einzige Tochter des Propheten, Friede sei auf ihm, deren Nachkommen noch heute leben. Insbesondere ihre zwei Söhne, Al-Hasan und Al-Husain, erfreuten den Propheten Muhammad, Friede sei auf ihm, Tag für Tag.

Als der Prophet, Frieden und Segen Gottes auf ihm, in seinem Sterbebett lag, bat er Fatima zu sich. Er flüsterte ihr etwas ins Ohr, woraufhin sie zunächst weinte, dann lächelte. Als Fatima gefragt wurde, was ihr Vater ihr zugeflüstert hatte, sagte sie: „Erst hat er mir gesagt, dass er nach kurzer Zeit seinen Herrn treffen wird und deshalb habe ich geweint. Dann hat er gesagt: ´Weine nicht, du wirst die erste aus meiner Familie sein, die mir folgt´ Da lächelte ich.“