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Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

Ein Kommentar des DMG-Geschäftsführers Mustapha Balti anlässlich seines Besuchs in der Gedenkstätte Sachsenhausen.

„Dieser und viele weitere Orte erinnern an das unvorstellbare Leid von Millionen von Menschen, die im dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte dem Faschismus und seinem Grauen zum Opfer fielen“, erklärte Mustapha Balti, Geschäftsführer der DMG anlässlich des Gedenktages der Opfer des Nationalsozialismus.

Beim Besuch in der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Sachsenhausen legte die DMG gemeinsam mit verschiedenen Amtsträgern, Abgeordneten des Landtages Brandenburg, Botschaften, jüdischen und kirchlichen Organisationen und vielen weiteren zivilgesellschaftlichen Akteuren einen Kranz im Gedenken an die Opfer des Faschismus nieder. Mit seinen einst 200.000 Häftlingen liegt das ehemalige KZ unweit von Berlin, dem Herzen Deutschlands.

„‘Nie wieder‘ muss in jeder Generation mit neuem Geist widerhallen“, führte Balti weiter aus. Zunehmender Antisemitismus und Rassismus, auch in der Mitte der Gesellschaft, dürfe nicht geduldet, nicht verharmlost werden. Jede Ausgrenzung und jede Diskriminierung, die stillschweigend hingenommen wird, verschaffe Rechtsextremen mehr Raum, der am Ende mit Hass und Gewalt gefüllt werde. Die Deutsche Muslimische Gemeinschaft gedenkt an diesem Tag, an dem vor 75 Jahren das Vernichtungslager Auschwitz befreit wurde, aller Opfer des Nationalsozialismus und bittet Gott, die Menschen überall auf Seiner Erde vor einem solchen Grauen zu bewahren.