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Khadija Bint Khuwailid

Ein Beitrag über Khadija, die Ehefrau des Propheten Muhammad, Friede sei auf ihm, eine der besten vier Frauen.

Schon in der vorislamischen Zeit zählte Khadija in Mekka zu den angesehensten Zeitgenossen des Propheten, Friede sei auf ihm. Ihre Anständigkeit und Gutherzigkeit gingen Hand in Hand mit ihrem Scharfsinn und ihrer Weisheit. Khadija war eine der erfolgreichsten Geschäftsfrauen ihrer Heimatstadt, dem damaligen wirtschaftlichen Zentrum der Arabischen Halbinsel. Khadija war an Vermögen und Erfahrung reicher und einige Jahre älter als der in ihren Augen außergewöhnliche Muhammad, Friede sei auf ihm. Es hat nicht lange gedauert, bis sie ihn in ihre Dienste einstellte und ihre Gefühle für ihn entdeckte. Gott segnete die Zusammenkunft von der unabhängigen und weisen Khadija, die sich im vollkommenen Charakter des Propheten wiederfand. Sie wurde nicht nur zu seiner Stütze, sondern auch später für die verfolgte Gemeinschaft der Muslime in Mekka, als sie mit ihrem Reichtum den Armen und Bedürftigen beistand.

Sie war die erste und 25 Jahre lang einzige Ehefrau des Propheten, Friede sei auf ihm. Die Liebe zwischen ihnen ist eine ganz besondere und inspiriert viele Ehepaare bis heute in ihren eigenen Ehen. Verunsichert und bis ins tiefste Mark erschüttert von der transzendenten Begegnung mit dem Engel Gabriel, fand der Prophet, Friede sei auf ihm, Zuflucht bei seiner Ehefrau. Zitternd und auf allen Ebenen der Wahrnehmung überwältigt, berichtet er seiner Vertrauten die Geschichte seiner Offenbarung. Sie erkennt das Prophetentum an, noch bevor Muhammad, Friede sei auf ihm, das Erlebte verarbeiten kann. In dieser einschneidenden Stunde im Leben des Propheten, Friede sei auf ihm, dient sie ihm als Stütze und verleiht dem Propheten Glauben an sich selbst und sein Schicksal.

Dass die göttliche Vorhersehung Khadija zur ersten Anhängerin des Islam auserkoren hat, dient vielen Muslimen nicht nur als Beweis für die herausragende Stellung der Frau, sondern inspiriert darüber hinaus den Glauben, dass die Vervollkommnung der Religion nur mit einem Partner an der Seite geschaffen werden kann.